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Biologie — Evolution und Ökologie

Evolutionstheorien (Darwin, Lamarck, Synthetische Theorie), Selektion, Gendrift, Artbildung, Belege der Evolution, Phylogenie sowie Ökologie: Umweltfaktoren, ökologische Nische, Populationswachstum, Räuber-Beute, Symbiose, Nahrungsnetze, Stoffkreisläufe und Sukzession. Sek-2-Biologie.

86 Karten Deutsch Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

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Die Karten

Die ersten 30 von 86 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was besagt Darwins Theorie der natürlichen Selektion in Kurzform?

    Individuen mit vorteilhaften Merkmalen überleben und pflanzen sich häufiger fort; diese Merkmale werden weitergegeben und häufen sich in der Population an.

  2. Charles Darwin veröffentlichte seine Evolutionstheorie 1859 im Werk ….

    On the Origin of Species

  3. Was ist der Kerngedanke von Lamarcks Evolutionstheorie?

    Organe, die häufig benutzt werden, entwickeln sich stärker; erworbene Eigenschaften werden direkt an die Nachkommen weitervererbt (Vererbung erworbener Eigenschaften).

  4. Warum gilt Lamarcks Annahme der Vererbung erworbener Eigenschaften heute als widerlegt?

  5. Was ist die Synthetische Theorie der Evolution?

    Die Vereinigung von Darwins natürlicher Selektion mit der Mendelschen Genetik und Populationsgenetik (20. Jhd.); sie nennt Mutation, Rekombination, Selektion, Gendrift und Genfluss als Evolutionsfaktoren.

  6. Die fünf Evolutionsfaktoren der Synthetischen Theorie sind: …, …, …, … und ….

    Mutation · Rekombination · Selektion · Gendrift · Genfluss

  7. Welche Aussage entspricht Darwins Evolutionstheorie, nicht Lamarcks?

  8. Was versteht man in der Biologie unter einer Mutation?

    Eine zufällige, spontane Veränderung der DNA-Basensequenz (Genotyp), die vererbt werden kann.

  9. Mutationen entstehen … und sind …; die meisten sind …, seltener vorteilhaft.

    zufällig · nicht gerichtet · neutral oder schädlich

  10. Was ist genetische Rekombination?

    Die Neukombination von Allelen durch Crossing-over bei der Meiose sowie die unabhängige Verteilung der homologen Chromosomen; erzeugt neue Allelkombinationen ohne neue Allele.

  11. Welcher Prozess erzeugt neue Allele, die vorher nicht in der Population vorhanden waren?

  12. Unterschied zwischen phänotypischer und genotypischer Variation?

    Genotypische Variation beruht auf unterschiedlichen Allelen und ist erblich. Phänotypische Variation umfasst auch nicht-erbliche Merkmalsunterschiede durch Umwelteinflüsse (Modifikationen).

  13. Was ist eine Genommutation? Nenne ein Beispiel.

    Veränderung der Chromosomenzahl (Aneuploidie oder Polyploidie), z.B. Trisomie 21 (Down-Syndrom) durch ein überzähliges Chromosom 21.

  14. Was ist natürliche Selektion?

    Individuen mit vorteilhaften Merkmalen für ihre Umwelt haben eine höhere Überlebens- und Reproduktionsrate; ihre Allele verbreiten sich in der Population.

  15. Man unterscheidet drei Selektionstypen: … (Extremwerte werden aussortiert), … (ein Extrem wird bevorzugt) und … Selektion (beide Extreme werden bevorzugt).

    stabilisierende · gerichtete · disruptive

  16. Was ist sexuelle Selektion?

    Selektion durch Wahl des Paarungspartners oder durch Konkurrenz um Partner; führt zu Merkmalen wie Pfauenrad oder Geweih, die Überlebenschancen senken, aber den Fortpflanzungserfolg steigern.

  17. Welcher Selektionstyp führt zur Aufspaltung einer Population in zwei Richtungen?

  18. Was sind die Voraussetzungen (Prämissen) der natürlichen Selektion nach Darwin?

    1. Individuen einer Population variieren in ihren Merkmalen. 2. Ein Teil der Variation ist erblich. 3. Mehr Nachkommen werden produziert, als überleben können (Struggle for Existence). 4. Merkmale, die das Überleben und die Reproduktion verbessern, werden häufiger.

  19. Was ist der Unterschied zwischen inter- und intrasexueller Selektion?

    Intersexuell: Partnerwahl durch das andere Geschlecht (z.B. Weibchen wählt Männchen). Intrasexuell: Konkurrenz zwischen Individuen desselben Geschlechts um Zugang zu Partnern (z.B. Kämpfe zwischen Hirschen).

  20. Was versteht man in der Evolutionsbiologie unter biologischer Fitness?

    Die relative Reproduktionsrate eines Genotyps im Vergleich zu anderen; misst, wie viele lebensfähige Nachkommen ein Individuum hinterlässt.

  21. Was ist eine evolutive Anpassung (Adaptation)?

    Ein Merkmal, das durch natürliche Selektion entstanden ist und die Überlebens- oder Reproduktionsfähigkeit des Organismus in seiner Umgebung erhöht.

  22. Gendrift bezeichnet zufällige Veränderungen der … in einer Population, die besonders stark in … Populationen wirken.

    Allelfrequenzen · kleinen

  23. Was ist der Gründereffekt?

    Wenn eine kleine Gruppe einer Population eine neue Population gründet, trägt sie nur einen zufälligen Ausschnitt des Genpools der Ausgangspopulation; Allelfrequenzen können stark von der Ursprungspopulation abweichen.

  24. Was ist ein populationsgenetischer Flaschenhals (Bottleneck-Effekt)?

    Eine drastische Reduktion der Populationsgröße (z.B. durch Naturkatastrophe) führt zu zufälligem Verlust von Allelen; die überlebende Population hat einen reduzierten Genpool.

  25. In welcher Situation wirkt Gendrift am stärksten?

  26. Was unterscheidet Gründereffekt und Flaschenhals?

    Gründereffekt: einige Individuen verlassen die Ursprungspopulation und gründen eine neue. Flaschenhals: die bestehende Population wird durch ein Ereignis stark verkleinert. Beide führen zu Gendrift und Verlust genetischer Vielfalt.

  27. Was bedeutet Konvergenz als evolutive Anpassung? Nenne ein Beispiel.

    Nicht verwandte Arten entwickeln unabhängig ähnliche Merkmale als Anpassung an gleiche Umweltbedingungen (Analogie), z.B. Stromlinienform bei Haien und Delfinen.

  28. Was ist das Biologische Artkonzept?

    Eine Art ist eine Gruppe von Individuen, die sich untereinander erfolgreich fortpflanzen können und fruchtbare Nachkommen erzeugen, aber von anderen Gruppen reproduktiv isoliert sind (Mayr).

  29. Was ist allopatrische Artbildung?

    Artbildung durch geografische Trennung einer Population; die getrennten Teilpopulationen entwickeln sich durch Selektion und Gendrift genetisch auseinander, bis reproduktive Isolation entsteht.

  30. Was ist sympatrische Artbildung?

    Artbildung ohne geografische Trennung im selben Lebensraum, z.B. durch Polyploidie bei Pflanzen oder Spezialisierung auf verschiedene Ressourcen innerhalb derselben Population.

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