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Biologie — Genetik und Vererbung (Mendel)

60 Karten zur klassischen Genetik für Sek 1 (Klasse 7–10, Lehrplan 21 + KMK Bio MSA 2024). DNA / Gen / Chromosom, Gregor Mendel und seine drei Regeln (Uniformität, Spaltung, Unabhängigkeit), Allel-Begriffe (homozygot, heterozygot, dominant, rezessiv, intermediär), Phänotyp vs. Genotyp, Geschlechtschromosomen, AB0-Blutgruppen als Beispiel für Kodominanz, DNA-Doppelhelix von Watson und Crick.

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Die Karten

Die ersten 30 von 60 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was untersucht die Genetik?

    Die Genetik ist die Wissenschaft, die Vererbung und Variabilität von Merkmalen bei Lebewesen erforscht.

  2. Wofür steht die Abkürzung DNA?

    Desoxyribonukleinsäure (englisch: deoxyribonucleic acid). Die deutsche Abkürzung DNS gilt heute als veraltend.

  3. Aus welchen drei Bausteinen besteht ein DNA-Nukleotid?

    Aus einem Phosphat-Rest, dem Zucker Desoxyribose und einer Base.

  4. Welche vier Basen kommen in der DNA vor?

    Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin (C).

  5. In der DNA paart sich … mit … (über zwei Wasserstoffbrücken) und … mit … (über drei Wasserstoffbrücken).

    Adenin · Thymin · Guanin · Cytosin

  6. Wo in einer eukaryotischen Zelle befindet sich DNA?

    Hauptsächlich im Zellkern (als Chromosomen). Zusätzlich liegt eigene DNA in den Mitochondrien und — bei Pflanzen — in den Chloroplasten.

  7. Was ist ein Gen?

    Ein Abschnitt der DNA, der die Information für ein Merkmal enthält. Bei der Transkription wird die Information in RNA umgeschrieben und führt meist zur Herstellung eines bestimmten Proteins.

  8. Wie viele Gene hat der Mensch ungefähr?

    Etwa 20.000 bis 25.000 Gene (Stand heute: ca. 22.500), bei etwa 3 Milliarden Basenpaaren.

  9. Was ist ein Chromosom?

    Ein Träger der Erbanlagen, der aus DNA und Histon-Proteinen aufgebaut ist. In der Zellteilung werden Chromosomen lichtmikroskopisch sichtbar.

  10. Genom

    Die gesamte Erbinformation (DNA) eines Organismus.

  11. Gregor Mendel

    Österreichisch-mährischer Augustinermönch (1822–1884) in Brünn. Begründer der klassischen Genetik durch seine Kreuzungsversuche mit Erbsenpflanzen.

  12. Welche Versuchspflanze nutzte Mendel?

    Die Erbse (Pisum sativum). Sie hatte gut unterscheidbare Merkmale wie Blütenfarbe und Samenform und ließ sich gezielt bestäuben.

  13. In welchem Jahr veröffentlichte Mendel seine Hauptarbeit „Versuche über Pflanzenhybriden"?

    1866 (Vorträge bereits 1865).

  14. Mendels Arbeit wurde zu Lebzeiten kaum beachtet und erst … unabhängig von Hugo de Vries, Carl Correns und Erich Tschermak-Seysenegg wiederentdeckt.

    1900

  15. Wann lebte Gregor Mendel?

    Von 1822 bis 1884.

  16. Wie heißen die drei Mendelschen Regeln?

    1. Uniformitätsregel — 2. Spaltungsregel — 3. Unabhängigkeitsregel.

  17. 1. Mendelsche Regel

    Uniformitätsregel — die F1-Nachkommen aus zwei reinerbigen, verschiedenen Eltern sind alle gleich (uniform).

  18. Nach der Uniformitätsregel ist die F1-Generation aus zwei reinerbigen, sich in einem Merkmal unterscheidenden Eltern … — alle Nachkommen sehen gleich aus.

    uniform

  19. 2. Mendelsche Regel

    Spaltungsregel — kreuzt man zwei heterozygote F1-Individuen, spalten sich die Merkmale in der F2 in feste Zahlenverhältnisse auf.

  20. Bei einem dominant-rezessiven Erbgang spaltet sich die F2 im Phänotyp im Verhältnis … und im Genotyp im Verhältnis ….

    3:1 · 1:2:1

  21. Beim intermediären Erbgang ist das F2-Spaltungsverhältnis im Phänotyp UND Genotyp identisch: ….

    1:2:1

  22. 3. Mendelsche Regel

    Unabhängigkeitsregel — werden zwei Merkmale gleichzeitig betrachtet, vererben sie sich unabhängig voneinander, sofern die Gene auf verschiedenen Chromosomen liegen.

  23. Nach der Unabhängigkeitsregel vererben sich verschiedene Merkmale … voneinander, sodass in der F2 neue Merkmalskombinationen entstehen können.

    unabhängig

  24. Beim dihybriden, dominant-rezessiven Erbgang spaltet die F2-Generation im Phänotyp im Verhältnis ….

    9:3:3:1

  25. Warum spricht man von Mendelschen „Regeln" und nicht von Mendelschen „Gesetzen"?

    Weil es Ausnahmen gibt — zum Beispiel die Kopplung mehrerer Gene auf einem Chromosom oder die Kodominanz (etwa bei den AB0-Blutgruppen).

  26. F1-Generation

    Die erste Tochter-Generation aus der Kreuzung der Parentalgeneration (P).

  27. F2-Generation

    Die Enkel-Generation, entstanden aus der Selbstung oder Kreuzung der F1-Individuen untereinander.

  28. Allel

    Eine Variante eines Gens. Verschiedene Allele entstehen durch DNA-Unterschiede am gleichen Gen-Ort (Genlocus).

  29. Homozygot (reinerbig)

    Beide Allele eines Gens sind identisch — zum Beispiel AA oder aa.

  30. Heterozygot (mischerbig)

    Die beiden Allele eines Gens sind verschieden — zum Beispiel Aa.

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