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Biologie — Immunsystem und Abwehr

Wie sich der Körper gegen Krankheitserreger wehrt: Bakterien und Viren, die unspezifische Abwehr (Barrieren, Fresszellen, Entzündung), die spezifische Abwehr (B- und T-Lymphozyten, Antikörper, Antigen-Antikörper-Reaktion), Gedächtniszellen und Immunität, das Wirkprinzip der Impfung, Allergien sowie warum Antibiotika nicht gegen Viren wirken. Sachlich und neutral.

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Die Karten

Die ersten 30 von 86 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was versteht man unter einem Krankheitserreger?

    Ein Krankheitserreger (Pathogen) ist ein Mikroorganismus oder Partikel, der im Körper eine Krankheit verursachen kann.

  2. Nenne die vier Hauptgruppen von Krankheitserregern.

    Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten.

  3. Was unterscheidet Bakterien grundlegend von Viren?

    Bakterien sind lebende Einzeller mit eigenem Stoffwechsel; Viren sind keine Zellen, haben keinen eigenen Stoffwechsel und können sich nur in Wirtszellen vermehren.

  4. Viren besitzen kein eigenes … und keinen eigenen …. Sie sind darauf angewiesen, sich in einer … zu vermehren.

    Zellplasma · Stoffwechsel · Wirtszelle

  5. Welche Struktur aus Erbgut und Proteinhülle ist typisch für Viren?

    Viren bestehen aus Erbgut (DNA oder RNA) und einer Proteinhülle, dem Kapsid. Manche Viren haben zusätzlich eine Lipidmembran (Virushülle).

  6. Welche Aussage über Bakterien ist korrekt?

  7. Was sind Parasiten als Krankheitserreger?

    Parasiten sind Lebewesen (z. B. Würmer, Einzeller wie Plasmodien bei Malaria), die auf Kosten ihres Wirts leben und ihm dabei schaden.

  8. Welche Krankheit wird durch den Parasiten Plasmodium verursacht?

    Malaria — übertragen durch den Stich der Anopheles-Mücke.

  9. Pilze als Krankheitserreger werden auch … genannt. Sie besitzen im Gegensatz zu Bakterien einen … (Eukaryoten).

    Mykosen · Zellkern

  10. Nenne drei Übertragungswege von Krankheitserregern.

    Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen), Kontaktinfektion (Berühren kontaminierter Oberflächen) und Schmierinfektion (fäkal-oral). Weitere: Vektoren (z. B. Insekten), sexueller Kontakt, Blut.

  11. Durch welchen Übertragungsweg verbreiten sich Grippeviren vor allem?

  12. Warum sind Viren keine Lebewesen im biologischen Sinne?

    Viren erfüllen nicht alle Merkmale des Lebens: Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, können sich nicht selbstständig fortpflanzen und bestehen aus keinen Zellen.

  13. Was versteht man unter der unspezifischen (angeborenen) Immunabwehr?

    Die unspezifische Abwehr reagiert sofort und ohne Vorkenntnis des Erregers auf alle Fremdkörper. Sie ist nicht auf bestimmte Erreger spezialisiert.

  14. Welche körperlichen Barrieren gehören zur ersten Abwehrlinie?

    Haut (mechanische Schutzschicht), Schleimhäute (z. B. in Atemwegen und Darm), Flimmerhärchen, Tränenflüssigkeit (mit Lysozym), Magensäure und Speichel.

  15. Die Haut bildet durch ihr …-reiches Stratum corneum eine schwer durchdringliche Barriere für Krankheitserreger. Erst bei … können Erreger eindringen.

    Keratin · Verletzungen

  16. Was ist Lysozym und wo kommt es vor?

    Lysozym ist ein Enzym in Tränenflüssigkeit, Speichel und Schleim, das die Zellwand bestimmter Bakterien spaltet und so abtötet.

  17. Was sind Makrophagen?

    Makrophagen sind große Fresszellen des Immunsystems (Leukozyten), die Krankheitserreger durch Phagozytose aufnehmen und verdauen.

  18. Bei der … umschließt eine Fresszelle den Erreger mit Ausstülpungen (…), schließt ihn in ein Vesikel ein und verdaut ihn mithilfe von ….

    Phagozytose · Pseudopodien · Lysosomen

  19. Welche weißen Blutkörperchen sind die wichtigsten Fresszellen im Blut?

    Neutrophile Granulozyten (häufigste Fresszellen im Blut) und Makrophagen (im Gewebe).

  20. Was ist Phagozytose?

  21. Warum gilt die unspezifische Abwehr als erste Abwehrlinie?

    Weil sie sofort (ohne Lernphase) auf alle Erreger reagiert und Zeit gewinnt, bis die spezifische Immunantwort aufgebaut ist.

  22. Welche Stoffe setzen Makrophagen nach der Phagozytose frei, um andere Immunzellen anzulocken?

    Makrophagen schütten Botenstoffe (Zytokine, z. B. Interleukine) aus, die weitere Immunzellen zum Infektionsort locken und die Entzündungsreaktion einleiten.

  23. Was ist eine Entzündungsreaktion?

    Eine Entzündung ist eine lokale Abwehrreaktion des Körpers auf Schädigung oder Infektion: Erweiterte Blutgefäße, erhöhte Durchblutung, Einwanderung von Immunzellen — erkennbar an Rötung, Wärme, Schwellung, Schmerz.

  24. Die vier Kardinalszeichen der Entzündung sind: … (Rubor), … (Calor), … (Tumor) und … (Dolor).

    Rötung · Wärme · Schwellung · Schmerz

  25. Welche Funktion hat Fieber im Rahmen der Immunabwehr?

    Erhöhte Körpertemperatur hemmt das Wachstum vieler Erreger, beschleunigt Stoffwechselprozesse der Immunzellen und fördert die Bildung von Antikörpern.

  26. Ab welcher Körpertemperatur spricht man von Fieber?

    Ab 38,5 °C Körpertemperatur (gemessen rektal) gilt es als Fieber. Normal sind etwa 36,5–37,4 °C.

  27. Welche Zellen sind hauptsächlich für das Auslösen der Entzündungsreaktion verantwortlich?

  28. Bei einer Entzündung erweitern sich die Blutgefäße (…), wodurch mehr Immunzellen aus dem Blut ins Gewebe übertreten können (…).

    Vasodilatation · Diapedese

  29. Was versteht man unter der spezifischen (erworbenen) Immunabwehr?

    Die spezifische Abwehr richtet sich gezielt gegen bestimmte Erreger. Sie braucht eine Lernphase (Erstreaktion: 7–14 Tage), ist danach durch Gedächtniszellen schneller reaktionsfähig.

  30. Was ist ein Antigen?

    Ein Antigen ist ein Molekül (oft ein Protein) auf der Oberfläche eines Erregers, das vom Immunsystem als fremd erkannt wird und eine Immunantwort auslöst.

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