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Chemie — Organische Reaktionsmechanismen

Reaktionstypen der organischen Chemie: radikalische Substitution, elektrophile Addition (Markownikow), nucleophile Substitution (SN1/SN2), Eliminierung (E1/E2, Saytzeff), elektrophile aromatische Substitution, Veresterung und Verseifung, Oxidation von Alkoholen, Mesomerie sowie Nachweisreaktionen (Fehling, Tollens). Vertieft Chemie — Organische Chemie Grundlagen.

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Die Karten

Die ersten 30 von 100 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Alkohole?

    Hydroxylgruppe (−OH)

  2. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Aldehyde?

    Aldehydgruppe (−CHO)

  3. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Ketone?

    Ketogruppe (C=O, flankiert von zwei Kohlenstoffatomen)

  4. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Carbonsäuren?

    Carboxylgruppe (−COOH)

  5. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Ester?

    Estergruppe (−COO−)

  6. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Amine?

    Aminogruppe (−NH₂)

  7. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Alkene?

    Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung (C=C)

  8. Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Halogenalkane?

    Halogensubstituent (z. B. −Cl, −Br) an einem Kohlenstoffatom

  9. Was versteht man unter einer Substitutionsreaktion?

    Ein Atom oder eine Gruppe wird durch ein anderes Atom oder eine andere Gruppe ersetzt.

  10. Was versteht man unter einer Additionsreaktion?

    Zwei Reaktanten verbinden sich zu einem einzigen Produkt; eine Mehrfachbindung wird geöffnet.

  11. Was versteht man unter einer Eliminierungsreaktion?

    Aus einem Molekül werden zwei Atome oder Gruppen abgespalten; es entsteht eine neue Mehrfachbindung.

  12. Was versteht man unter einer Umlagerungsreaktion?

    Atome oder Gruppen wandern innerhalb eines Moleküls, sodass ein strukturisomeres Produkt entsteht.

  13. Welcher Reaktionstyp liegt vor, wenn aus 2-Brombutан Buten und Bromwasserstoff entstehen?

  14. Bei welchem Reaktionstyp wird eine Mehrfachbindung durch zwei neu hinzukommende Bindungspartner geöffnet?

  15. Welcher Reaktionstyp beschreibt die Umsetzung von Methan mit Chlor unter UV-Licht?

    Radikalische Substitution (SR)

  16. Die radikalische Substitution verläuft in drei Phasen: …, … und ….

    Startreaktion · Kettenreaktion · Abbruchreaktion

  17. Was geschieht in der Startreaktion der radikalischen Substitution?

    Das Halogenmolekül wird durch UV-Licht homolytisch gespalten; es entstehen zwei Halogenradikale (z. B. Cl• + Cl•).

  18. Bei der homolytischen Bindungsspaltung erhält jedes Atom … Elektron des Elektronenpaares — es entstehen ….

    ein · Radikale

  19. Wie lautet der erste Kettenschritt der radikalischen Chlorierung von Methan?

    Cl• + CH₄ → HCl + CH₃• (das Chlorradikal entreißt ein Wasserstoffatom)

  20. Wie lautet der zweite Kettenschritt der radikalischen Chlorierung von Methan?

    CH₃• + Cl₂ → CH₃Cl + Cl• (das Methylradikal reagiert mit Cl₂ und regeneriert ein Chlorradikal)

  21. Wie erfolgt der Kettenabbruch bei der radikalischen Substitution?

    Zwei Radikale rekombinieren miteinander, z. B. Cl• + Cl• → Cl₂ oder CH₃• + Cl• → CH₃Cl.

  22. Warum entstehen bei der radikalischen Chlorierung von Propan mehrere Produkte?

    Chlorradikale greifen statistisch an unterschiedlichen C-H-Bindungen an; es entstehen 1-Chlorpropan und 2-Chlorpropan.

  23. Welche Energiequelle löst üblicherweise die Startreaktion der radikalischen Substitution aus?

  24. Die radikalische Substitution an Alkanen wird als … abgekürzt; das R steht für … (engl. radical).

    SR · radikal

  25. An welcher Bindungsart findet die elektrophile Addition bevorzugt statt?

    An der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung (C=C) von Alkenen.

  26. Was ist ein Elektrophil?

    Ein Teilchen (Atom, Ion oder Molekül), das ein Elektronenpaar aufnehmen kann; es ist elektronenarm.

  27. Bei der elektrophilen Addition an Ethen reagiert Brom (Br₂) so, dass zunächst ein … als Zwischenstufe entsteht, bevor das zweite Br⁻ angreift.

    Bromonium-Ion

  28. Wie lautet die Markownikow-Regel?

    Bei der elektrophilen Addition von HX an ein unsymmetrisches Alken lagert sich das Wasserstoffatom an das kohlenstoffärmere (wasserstoffreichere) C-Atom der Doppelbindung an.

  29. Nach der Markownikow-Regel bildet sich bei der Addition von HBr an Propen das Hauptprodukt …, nicht 1-Brompropan.

    2-Brompropan

  30. Warum gilt bei der HBr-Addition an Propen 2-Brompropan als Hauptprodukt (Markownikow)?

    Das sekundäre Carbenium-Ion (Zwischenstufe) ist stabiler als das primäre, daher wird der Angriff des Br⁻ am mittleren C-Atom bevorzugt.

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