Deutsch — Redewendungen und ihre Bedeutung
Rund 100 gängige deutsche Redewendungen mit ihrer Bedeutung — von der Katze im Sack bis zur Kirche im Dorf, einige mit ihrer gesicherten Herkunft. Mit Lückentext und Multiple-Choice. Für Schule, Deutsch als Fremdsprache und alle, die die Sprache lieben.
99 Karten Deutsch Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis
Die Karten
Die ersten 30 von 99 Karten. Der Rest steht in der App.
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Was bedeutet die Redewendung „die Daumen drücken“?
Jemandem Glück wünschen und innerlich mitfiebern. — Herkunft: Im antiken Rom sollte der gedrückte (eingeschlossene) Daumen den Gladiator schützen.
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Was bedeutet die Redewendung „ins Fettnäpfchen treten“?
Unabsichtlich etwas Unpassendes oder Taktloses sagen oder tun und damit jemanden vor den Kopf stoßen.
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Was bedeutet die Redewendung „die Nase voll haben“?
Von etwas oder jemandem gründlich genug haben; keine Lust oder Geduld mehr aufbringen.
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Was bedeutet die Redewendung „jemandem auf die Finger schauen“?
Jemanden genau beobachten und kontrollieren, damit er nichts Unerlaubtes tut.
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Was bedeutet die Redewendung „sich etwas aus den Fingern saugen“?
Etwas frei erfinden, ohne Grundlage in der Wirklichkeit.
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Was bedeutet die Redewendung „Haare auf den Zähnen haben“?
Sehr schlagfertig und durchsetzungsstark sein; sich kein Blatt vor den Mund nehmen.
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Was bedeutet die Redewendung „jemandem auf den Zahn fühlen“?
Jemanden genau befragen oder testen, um seine Kenntnisse, Absichten oder Meinungen herauszufinden.
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Was bedeutet die Redewendung „jemandem die kalte Schulter zeigen“?
Jemanden bewusst ignorieren und abweisend behandeln.
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Was bedeutet die Redewendung „auf großem Fuß leben“?
Sehr aufwendig und verschwenderisch leben, mehr ausgeben als man sich leisten kann.
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Was bedeutet die Redewendung „jemandem die Haare raufen“?
Sich über jemanden oder etwas maßlos ärgern oder verzweifeln.
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Was bedeutet die Redewendung „die Katze im Sack kaufen“?
Etwas ungeprüft kaufen oder übernehmen, ohne es vorher zu kennen — und dabei ein Risiko eingehen.
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Was bedeutet die Redewendung „jemandem einen Bären aufbinden“?
Jemandem eine Lüge oder ein Märchen erzählen, das er glaubt; jemanden täuschen.
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Was bedeutet die Redewendung „Eulen nach Athen tragen“?
Etwas Überflüssiges tun; dort etwas hinbringen, wo es im Überfluss vorhanden ist. — Herkunft: Die Eule, Symbol Athenes, war in Athen so häufig, dass sie kein Geschenk war.
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Was bedeutet die Redewendung „den Braten riechen“?
Eine verdächtige Absicht oder eine Falle rechtzeitig bemerken.
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Was bedeutet die Redewendung „da liegt der Hund begraben“?
Das ist der eigentliche Kern des Problems; darin liegt die wahre Ursache der Schwierigkeit.
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Was bedeutet die Redewendung „Perlen vor die Säue werfen“?
Etwas Wertvolles Leuten geben, die es nicht zu schätzen wissen. — Herkunft: Bibel, Matthäus 7,6.
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Was bedeutet die Redewendung „den Stier bei den Hörnern packen“?
Ein Problem mutig und direkt angehen, anstatt es zu umgehen.
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Was bedeutet die Redewendung „eine Extrawurst verlangen“?
Eine Sonderbehandlung oder ein Privileg beanspruchen, das anderen nicht zusteht.
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Was bedeutet die Redewendung „mit dem falschen Fuß aufgestanden sein“?
Schlecht gelaunt und gereizt sein, ohne erkennbaren Grund.
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Was bedeutet die Redewendung „Öl ins Feuer gießen“?
Einen Streit oder eine aufgeregte Situation durch ungeschickte Worte oder Taten noch weiter verschlimmern.
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Was bedeutet die Redewendung „auf dem Holzweg sein“?
Sich im Irrtum befinden; eine falsche Annahme oder einen falschen Weg verfolgen. — Herkunft: Ein Holzweg führt tief in den Wald zu einem Schlagplatz, hat aber keinen Ausgang.
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Was bedeutet die Redewendung „aus dem Schneider sein“?
Außer Gefahr sein; die schlimmste Phase überstanden haben. — Herkunft: Aus dem Kartenspiel: Wer unter einer Mindestpunktzahl blieb, galt als „Schneider“.
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Was bedeutet die Redewendung „ins kalte Wasser springen“?
Sich ohne lange Vorbereitung einer schwierigen oder unbekannten Situation stellen.
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Was bedeutet die Redewendung „den Teufel an die Wand malen“?
Schlimmste Szenarien ausmalen und durch ständiges Reden darüber das Schlimmste geradezu heraufbeschwören.
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Was bedeutet die Redewendung „ins Wasser fallen“?
Nicht stattfinden; scheitern (von Plänen oder Veranstaltungen).
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Was bedeutet die Redewendung „sich wie ein Fisch im Wasser fühlen“?
Sich in einer Umgebung vollkommen wohlfühlen und sicher bewegen.
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Was bedeutet die Redewendung „Tomaten auf den Augen haben“?
Offensichtliche Dinge nicht sehen; auffällig unaufmerksam oder blind gegenüber dem Offensichtlichen sein.
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Was bedeutet die Redewendung „Schwein haben“?
Unverschämtes Glück haben; Glück durch Zufall und nicht durch eigenes Verdienst.
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Was bedeutet die Redewendung „seinen Senf dazugeben“?
Ungefragt seine Meinung äußern; sich ungebeten einmischen.
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Was bedeutet die Redewendung „nicht das Gelbe vom Ei sein“?
Nicht besonders gut oder wünschenswert sein; zu wünschen übrig lassen.