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Deutsch — Rhetorische Stilmittel

Die wichtigsten rhetorischen Stilmittel des Deutschunterrichts — Metapher, Anapher, Chiasmus, Oxymoron, Alliteration, Hyperbel, Litotes, Ironie, Metonymie, Klimax und viele mehr. Je Stilmittel Definition und Beispiel zum Erkennen, mit Multiple-Choice-Übungen.

72 Karten Deutsch Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

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Die Karten

Die ersten 30 von 72 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was ist eine Metapher?

    Ein sprachliches Bild, das einen Begriff durch einen anderen ersetzt, ohne ein Vergleichswort zu benutzen. Der übertragene Sinn wird direkt gesetzt. Beispiel: „Der Zahn der Zeit.“

  2. Welches Stilmittel liegt vor? „Er trägt sein Kreuz mit Würde.“

    Metapher – „sein Kreuz tragen“ ist ein bildlicher Ausdruck für eine schwere Last, kein direkter Vergleich.

  3. Was ist ein Vergleich (rhetorischer)?

    Eine Gegenüberstellung zweier Dinge mithilfe eines Vergleichsworts (wie, als, gleich). Beispiel: „mutig wie ein Löwe“.

  4. Welches Stilmittel liegt vor? „Sie läuft wie der Wind.“

  5. Was ist eine Personifikation?

    Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Tiere, Dinge oder abstrakte Begriffe. Beispiel: „Der Wind klagt durch die Bäume.“

  6. Welches Stilmittel liegt vor? „Der Tod kam still auf leisen Sohlen.“

    Personifikation – der Tod wird wie ein Mensch dargestellt, der geht.

  7. Was ist ein Symbol?

    Ein konkretes Bild oder Zeichen, das stellvertretend für eine abstrakte Idee steht. Beispiel: Die Taube als Symbol des Friedens.

  8. Ein … ist ein konkretes Bild oder Zeichen, das stellvertretend für eine … steht.

    Symbol · abstrakte Idee

  9. Was ist eine Allegorie?

    Eine erweiterte Metapher, bei der ein ganzes Bild konsequent für einen abstrakten Begriff steht. Beispiel: Justitia (Frau mit Waage und Schwert) als Allegorie der Gerechtigkeit.

  10. Welches Stilmittel liegt vor, wenn die Figur „Frau Welt“ konsequent für Vergänglichkeit und Verführung steht?

  11. Was ist eine Metonymie?

    Ersatz eines Begriffs durch einen sachlich benachbarten. Beispiel: „Das Weiße Haus schweigt“ (statt: der US-Präsident).

  12. Welches Stilmittel liegt vor? „Berlin entscheidet morgen“ (gemeint: die Bundesregierung)

    Metonymie – der Ort (Berlin) steht für die dort handelnde Institution.

  13. Was ist eine Synekdoche?

    Eine Form der Metonymie: Ein Teil steht für das Ganze oder umgekehrt. Beispiel: „50 Köpfe“ statt „50 Personen“.

  14. Welches Stilmittel liegt vor? „Ganz Deutschland jubelt.“ (gemeint: alle Deutschen)

  15. Was ist Pars pro toto?

    Lateinisch: „der Teil für das Ganze“ – eine Synekdoche, bei der ein Teil stellvertretend für das Ganze steht. Beispiel: „ein Dach über dem Kopf“ (statt: eine Wohnung).

  16. Was ist eine Periphrase?

    Umschreibung eines direkten Begriffs durch einen mehrteiligen Ausdruck. Beispiel: „der Hüter des Gesetzes“ (statt: Polizist).

  17. Was ist eine Alliteration?

    Wiederholung desselben Anfangsbuchstabens bei aufeinanderfolgenden Wörtern. Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“

  18. Welches Stilmittel liegt vor? „Durch Dick und Dünn“

  19. Was ist eine Assonanz?

    Gleichklang der Vokale in aufeinanderfolgenden Wörtern oder Silben. Beispiel: „Über alle Gipfel ist Ruh“ (Goethe) – betontes u klingt durch.

  20. Welches Stilmittel liegt vor? „Sang und Klang“ (betontes a in beiden Wörtern)

    Assonanz – der gleiche Vokal klingt in beiden Silben gleich.

  21. Was ist eine Onomatopöie (Lautmalerei)?

    Wörter oder Lautfolgen, die das Bezeichnete klanglich imitieren. Beispiele: „zischen“, „knistern“, „Miau“.

  22. Wörter, die den bezeichneten Laut imitieren, nennt man … oder ….

    Onomatopöie · Lautmalerei

  23. Was ist ein Neologismus?

    Eine Wortneuschöpfung, die noch nicht oder kaum im allgemeinen Sprachgebrauch verankert ist. Beispiele: „googeln“, „smartwatchen“.

  24. Was ist ein Pleonasmus?

    Redundante Häufung bedeutungsgleicher Ausdrücke. Beispiele: „weißer Schimmel“, „alter Greis“.

  25. Welches Stilmittel liegt vor? „Der tote Leichnam lag auf dem Boden.“

  26. Was ist eine Tautologie?

    Wiederholung desselben Gedankens mit anderen Worten ohne neuen Informationsgehalt. Beispiel: „Entweder es regnet, oder es regnet nicht.“

  27. Was ist der Unterschied zwischen Pleonasmus und Tautologie?

    Pleonasmus: bedeutungsgleiche Beifügung in einem Ausdruck (weißer Schimmel). Tautologie: Wiederholung desselben Gedankens als ganzer Satz oder logische Notwendigkeit (Das ist so, wie es ist).

  28. Was ist eine Hyperbel?

    Eine starke Übertreibung zur Intensivierung einer Aussage. Beispiel: „Ich hab’ es dir schon tausendmal gesagt!“

  29. Welches Stilmittel liegt vor? „Es regnete Bindfäden.“

    Hyperbel – starke Übertreibung für heftigen Regen.

  30. Was ist eine Litotes?

    Untertreibung durch doppelte Verneinung oder abschwächende Formulierung, um etwas zu betonen. Beispiel: „Das ist nicht schlecht.“ (meint: das ist gut)

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