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Film verstehen — Grundlagen fürs Filmemachen

Filmische Grundlagen zum selbst Filme machen: Einstellungsgrößen, Perspektiven, Kamerabewegungen, Schnitt und die 180-Grad-Regel, Team-Rollen, Ton & Licht und Stop-Motion. Kindgerecht für Film-AGs. Das Technik-Deck des mana Film-Koffers.

39 Karten Deutsch CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

Dieses Deck lernen Aus Anki umziehen

Die Karten

Die ersten 30 von 39 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was zeigt die TOTALE?

    Das ganze Bild mit Person und Umgebung. Gut, um zu zeigen, wo man ist.

  2. Was zeigt die HALBTOTALE?

    Einen Menschen von Kopf bis Fuß. Gut für Bewegung und Körpersprache.

  3. Was zeigt die AMERIKANISCHE Einstellung?

    Den Menschen etwa ab dem Knie aufwärts. Kommt aus dem Western, wo man den Revolver am Gürtel sehen wollte.

  4. Was zeigt die NAHaufnahme (Großaufnahme)?

    Kopf und Schultern. Zeigt Gefühle im Gesicht.

  5. Was zeigt die DETAIL-Einstellung?

    Nur ein kleines Detail, zum Beispiel die Augen oder eine Hand. Lenkt den Blick ganz genau.

  6. Welche Einstellung zeigt am meisten von der Umgebung?

  7. Je näher die Kamera am Motiv ist, desto … Umgebung sieht man – dafür mehr ….

    weniger · Gefühl

  8. Was ist die VOGELPERSPEKTIVE?

    Die Kamera schaut von oben herab. Personen wirken klein oder man bekommt einen Überblick.

  9. Was ist die FROSCHPERSPEKTIVE?

    Die Kamera schaut von unten hinauf. Personen wirken groß, stark oder bedrohlich.

  10. Was bedeutet Kamera auf AUGENHÖHE?

    Die Kamera ist so hoch wie die Augen. Das wirkt normal und neutral, so wie wir die Welt sehen.

  11. Welche Perspektive lässt eine Figur groß und mächtig wirken?

  12. Was ist ein SCHWENK?

    Die Kamera bleibt am Platz und dreht sich, wie wenn du nur den Kopf zur Seite drehst.

  13. Was ist eine KAMERAFAHRT?

    Die ganze Kamera bewegt sich durch den Raum mit, zum Beispiel neben einer Person her.

  14. Was ist der Unterschied zwischen ZOOM und FAHRT?

    Beim Zoom steht die Kamera still und nur das Objektiv holt das Bild heran. Bei der Fahrt bewegt sich die ganze Kamera, das wirkt natürlicher.

  15. Beim Zoom steht die Kamera … und nur das … vergrößert das Bild.

    still · Objektiv

  16. Was ist ein SCHNITT im Film?

    Die Stelle, an der eine Einstellung endet und die nächste beginnt. Aus vielen Schnitten wird der ganze Film.

  17. Wofür ist die ESTABLISHING-Einstellung gut?

    Sie zeigt am Anfang einer Szene den Ort, damit der Zuschauer weiß, wo man gerade ist.

  18. Was ist SCHUSS-GEGENSCHUSS?

    Abwechselnd die eine und die andere Person zeigen. Typisch für Gespräche.

  19. Was ist die HANDLUNGSACHSE?

    Eine gedachte Linie zwischen zwei Personen. Die Kamera sollte auf einer Seite davon bleiben.

  20. Was ist ein ACHSENSPRUNG, und warum ist er ein Fehler?

    Die Kamera springt auf die andere Seite der Handlungsachse. Dann scheinen beide Personen plötzlich in dieselbe Richtung zu schauen. Das verwirrt.

  21. Die …-Regel sagt: Bleib mit der Kamera auf … Seite der Handlungsachse.

    180-Grad · einer

  22. Was passiert bei einem Achsensprung im Gespräch?

  23. Was heißt „Zeig es, sag es nicht“ beim Film?

    Lieber mit Bildern erzählen als mit Worten erklären. Statt zu sagen „Er ist traurig“ zeigt man die Tränen.

  24. Was ist ein STORYBOARD?

    Ein Plan wie ein Comic: Jede geplante Einstellung wird vorher als kleines Bild aufgezeichnet.

  25. Was ist ein DREHPLAN?

    Ein Plan, welche Szenen wann und wo gedreht werden, damit am Drehtag alles klappt.

  26. Was macht die REGIE?

    Sie hat die Geschichte im Kopf und bestimmt, wie gespielt und gefilmt wird. Sie führt das Team.

  27. Was macht die KAMERA-Person?

    Sie bedient die Kamera, wählt den Bildausschnitt und sorgt für scharfe, ruhige Bilder.

  28. Was macht die TON-Person?

    Sie nimmt den Ton auf und achtet darauf, dass man alles gut versteht.

  29. Was macht die SCHNITT-Person (Cutter)?

    Sie setzt nach dem Dreh die Einstellungen am Computer zum fertigen Film zusammen.

  30. Wofür ist die FILMKLAPPE gut?

    Sie markiert den Anfang jeder Aufnahme und hilft, Bild und Ton später passend zusammenzubringen.

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