Kartomo

← Alle Decks

Finanzbildung — Grundbegriffe

Mündig machendes Finanzwissen, neutral und ohne Anlageberatung: Budget, Sparen, Zins und Zinseszins, Inflation und Kaufkraft, Konten und Zahlungsmittel, Kredit und Schulden, Steuern-Grundlagen, Versicherungen, Altersvorsorge (Schweizer 3-Säulen-System und deutsche Rentenversicherung), Diversifikation und das magische Dreieck der Geldanlage.

79 Karten Deutsch Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

Dieses Deck lernen Aus Anki umziehen

Die Karten

Die ersten 30 von 79 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was versteht man unter einem Haushaltsbudget?

    Eine Gegenüberstellung aller Einnahmen und Ausgaben eines Haushalts über einen bestimmten Zeitraum (meist ein Monat oder Jahr), um die finanzielle Lage zu überblicken.

  2. Fixe Kosten fallen … regelmässig an (z. B. Miete), während variable Kosten … schwanken (z. B. Lebensmittel).

    unabhängig vom Verbrauch · je nach Nutzung oder Verbrauch

  3. Nenne drei typische fixe Kosten im Privathaushalt.

    Miete oder Hypothekenzins, Versicherungsprämien, Abonnements (Mobilfunk, Internet). Fixe Kosten sind unabhängig vom Verbrauch und verändern sich nicht kurzfristig.

  4. Nenne drei typische variable Kosten im Privathaushalt.

    Lebensmittel, Benzin und Fahrtkosten, Kleidung. Variable Kosten schwanken je nach Verbrauch und Lebensweise.

  5. Welche der folgenden Ausgaben ist eine fixe Kosten?

  6. Wenn die … die … eines Haushalts dauerhaft übersteigen, entsteht ein Budgetdefizit.

    Ausgaben · Einnahmen

  7. Was ist der Unterschied zwischen Brutto-Einkommen und verfügbarem Einkommen?

    Das Brutto-Einkommen ist der Gesamtlohn vor Abzügen. Das verfügbare Einkommen ist das, was nach Steuern und Sozialabgaben tatsächlich übrig bleibt und ausgegeben werden kann.

  8. Was ist ein Notgroschen?

    Ein Notgroschen (Notfallreserve) ist ein frei verfügbares Geldpolster für unerwartete Ausgaben wie Reparaturen, Jobverlust oder Krankheit, damit man nicht sofort Schulden machen muss.

  9. Ein Notgroschen sollte … sein (Liquidität) und nicht für langfristige Investitionen gebunden werden.

    jederzeit verfügbar

  10. Was unterscheidet kurzfristiges Sparen vom langfristigen Vermögensaufbau?

    Kurzfristiges Sparen zielt auf erreichbare Ziele in wenigen Monaten bis Jahren (z. B. Urlaub, Notgroschen) und braucht hohe Liquidität. Langfristiger Vermögensaufbau (z. B. Altersvorsorge) kann weniger liquide und schwankungsreicher sein, da Zeit Marktschwankungen ausgleichen kann.

  11. Was bedeutet der Begriff Sparquote?

    Die Sparquote gibt an, welcher Anteil des Einkommens gespart wird. Formel: Sparquote = (Ersparnis / Einkommen) x 100 %.

  12. Warum reicht ein Girokonto allein oft nicht als Sparinstrument?

    Das Girokonto ist für den täglichen Zahlungsverkehr gedacht und bietet in der Regel kaum oder keinen Zins. Für Ersparnisse nutzt man typischerweise ein Sparkonto oder andere Anlageformen.

  13. Was ist ein Zinssatz?

    Der Zinssatz gibt an, wie viel Prozent des geliehenen oder angelegten Kapitals pro Jahr als Zins gezahlt oder gutgeschrieben wird. Einheit: % p. a. (pro anno = pro Jahr).

  14. Was ist der Zinseszinseffekt?

    Zinsen werden dem Kapital zugeschlagen und im Folgejahr selbst mitverzinst. Dadurch wächst das Kapital nicht linear, sondern exponentiell — je länger der Zeitraum, desto stärker der Effekt.

  15. Die Zinseszins-Formel lautet: Endkapital = Startkapital x (1 + …)^….

    Zinssatz · Laufzeit in Jahren

  16. Wie wirkt der Zinseszinseffekt bei Schulden?

    Bei einem Kredit werden nicht bezahlte Zinsen dem Schuldsaldo zugeschlagen und selbst verzinst. Dadurch wächst die Schuldenlast exponentiell, wenn man nur Minimalbeträge oder gar nichts zurückzahlt.

  17. Die Regel 72 besagt: 72 geteilt durch den … ergibt die ungefähre …, in denen sich ein Kapital verdoppelt.

    Zinssatz in Prozent · Anzahl Jahre

  18. Welcher Effekt tritt auf, wenn Zinsen dem Kapital zugeschlagen und erneut verzinst werden?

  19. Was ist der Unterschied zwischen nominalem und realem Zinssatz?

    Der Nominalzins ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz ohne Inflationsbereinigung. Der Realzins ist der Nominalzins abzüglich der Inflationsrate — er zeigt die tatsächliche Kaufkraftzunahme.

  20. Näherungsformel: Realzins ≈ … − ….

    Nominalzins · Inflationsrate

  21. Was bedeutet Inflation?

    Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Wenn Preise steigen, kann man mit derselben Geldmenge weniger kaufen — die Kaufkraft sinkt.

  22. Was ist Kaufkraft?

    Kaufkraft bezeichnet, welche Menge an Gütern und Dienstleistungen man mit einer bestimmten Geldmenge kaufen kann. Hohe Inflation senkt die Kaufkraft.

  23. Die … wird typischerweise durch Preisindizes wie den … gemessen, der einen repräsentativen Warenkorb abbildet.

    Inflationsrate · Konsumentenpreisindex (CPI)

  24. Was ist Deflation?

    Deflation ist das Gegenteil von Inflation: Das allgemeine Preisniveau sinkt anhaltend. Das kann eine Wirtschaft lähmen, weil Konsumenten Käufe aufschieben und Unternehmen weniger investieren.

  25. Welcher Zinssatz gibt die tatsächliche Kaufkraftzunahme nach Abzug der Inflation an?

  26. Was ist ein Girokonto?

    Ein Girokonto ist ein Zahlungsverkehrskonto für den täglichen Gebrauch: Gehalt geht ein, Rechnungen werden überwiesen, Karten sind damit verknüpft. Es trägt in der Regel kaum Zinsen.

  27. Was ist ein Sparkonto?

    Ein Sparkonto dient dem mittel- bis langfristigen Sparen. Es bietet typischerweise höhere Zinsen als ein Girokonto, kann aber Abhebungsbeschränkungen haben.

  28. Eine Debitkarte belastet das Konto …, während eine Kreditkarte die Zahlung … bucht und meist monatlich abgerechnet wird.

    sofort oder innerhalb weniger Tage · kurzfristig auf Kredit

  29. Was ist eine Lastschrift?

    Bei einer Lastschrift erlaubt der Kontoinhaber einem Gläubiger, einen Betrag direkt von seinem Konto einzuziehen (z. B. Miete, Abonnements). Der Gläubiger zieht den Betrag aktiv ein.

  30. [CH] Was ist TWINT?

    TWINT ist ein schweizer Mobile-Payment-Dienst, der Zahlungen direkt zwischen Bankkonten über eine App ermöglicht — ohne physische Karte. Verfügbar nur in der Schweiz.

Alle 79 Karten in kartomo öffnen →