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Geschichte — Mittelalter

Europa im Mittelalter (ca. 500–1500): Frankenreich und Karl der Große, Lehnswesen und Ständeordnung, die mittelalterliche Stadt und Zünfte, Kirche, Papsttum und Investiturstreit, Heiliges Römisches Reich, Kreuzzüge, Ritter und Burgen, Hanse, Romanik und Gotik, Pest sowie der Buchdruck. Mit Schlüsseldaten und Personen.

113 Karten Deutsch Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

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Die Karten

Die ersten 30 von 113 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Welches Jahr gilt traditionell als Ende der Antike und Beginn des Mittelalters?

    476 n. Chr. — Absetzung des weströmischen Kaisers Romulus Augustulus durch den germanischen Heerführer Odoaker.

  2. Das Weströmische Reich fiel … n. Chr., als der germanische Heerführer Odoaker den letzten Kaiser absetzte.

    476

  3. Wer war Odoaker?

    Ein germanischer Heerführer, der 476 n. Chr. den letzten weströmischen Kaiser Romulus Augustulus absetzte und damit das Weströmische Reich beendete.

  4. Was blieb nach dem Ende des Weströmischen Reichs als politisches Zentrum bestehen?

    Das Oströmische Reich (Byzanz) mit der Hauptstadt Konstantinopel; es bestand bis 1453.

  5. Welches Ereignis markiert traditionell das Ende des Mittelalters?

  6. Welche germanischen Reiche entstanden auf dem Boden des ehemaligen Weströmischen Reichs?

    Unter anderem das Frankenreich, das Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel, das Ostgotenreich in Italien, das Langobardenreich sowie angelsächsische Reiche in Britannien.

  7. Wer begründete das Frankenreich und welcher Dynastie gehörte er an?

    Chlodwig I. (regierte 481–511) aus der Dynastie der Merowinger.

  8. Chlodwig I. ließ sich um … (oder kurz danach) taufen und machte das Christentum zur Religion der Franken.

    498

  9. Was sind die Karolinger?

    Eine fränkische Herrscherdynastie, die die Merowinger ablöste. Ihr bekanntester Vertreter ist Karl der Große (regierte 768–814).

  10. Karl der Große wurde am … in Rom vom Papst zum Kaiser gekrönt.

    25. Dezember 800

  11. Durch welche Maßnahmen festigte Karl der Große sein Reich?

    Er führte die Grafschaftsverfassung ein, schickte Königsboten (Missi dominici) zur Kontrolle, förderte Bildung (Karolingische Renaissance) und vereinheitlichte Schrift und Maße.

  12. Was versteht man unter der Karolingischen Renaissance?

  13. Was geschah beim Vertrag von Verdun 843?

    Die drei Enkel Karls des Großen teilten das Frankenreich unter sich auf: Westfranken (späteres Frankreich), Ostfranken (späteres Deutschland) und Mittelfrankreich/Lothringen.

  14. Wer waren die Missi dominici?

    Königliche Kontrollboten Karls des Großen, die paarweise (ein Geistlicher und ein Laie) durch das Reich reisten, um die Grafen zu überwachen und Recht zu sprechen.

  15. Das Frankenreich wurde … im Vertrag von Verdun unter den Enkeln Karls des Großen aufgeteilt.

    843

  16. Was ist Feudalismus?

    Ein mittelalterliches Herrschafts- und Wirtschaftssystem, das auf persönlichen Treueverhältnissen (Lehnsherr – Vasall) und der Vergabe von Land (Lehen) gegen Kriegsdienst und Treueeid beruht.

  17. Was ist ein Lehen?

    Land oder ein anderes Gut, das ein Lehnsherr einem Vasallen zur Nutzung überließ; im Gegenzug schuldete der Vasall Treue, Rat und Kriegsdienst (Heeresfolge).

  18. Der Vasall leistete dem Lehnsherrn den … (Huldigungseid), um ein Lehen zu empfangen.

    Lehnseid

  19. Was versteht man unter Grundherrschaft?

    Ein Herrschaftssystem, bei dem ein Grundherr (Adliger oder Kirche) Land besaß und abhängige Bauern darauf lebten; diese schuldeten Abgaben und Frondienste.

  20. Was ist der Unterschied zwischen einem Hörigen und einem Leibeigenen?

    Hörige waren an die Scholle gebunden; Leibeigene gehörten persönlich dem Herrn und durften ohne seine Erlaubnis weder heiraten noch wegziehen.

  21. Was schuldeten Bauern ihrem Grundherrn?

  22. Was waren Frondienste?

    Pflichtarbeit, die abhängige Bauern unentgeltlich auf den Feldern oder im Haushalt des Grundherrn leisten mussten (z. B. Ackern, Ernten, Bauen).

  23. Welche drei Stände prägten die mittelalterliche Gesellschaftsordnung?

    1. Klerus (Geistlichkeit, die Betenden), 2. Adel (Ritter und Herren, die Kämpfenden), 3. Bauern und später Bürger (die Arbeitenden).

  24. Die mittelalterliche Ständeordnung unterteilte die Gesellschaft in …, Adel und Bauern (später auch Bürger).

    Klerus

  25. Welche Aufgaben hatte der Klerus im Mittelalter?

    Gottesdienst, Seelsorge, Bildung (Klosterschulen), Krankenpflege, Armenversorgung sowie politische Beratung der Herrscher.

  26. Was unterschied Hochadel und Niederadel im Mittelalter?

    Der Hochadel (Herzöge, Grafen, Fürsten) besaß große Territorien mit unmittelbaren Reichslehen; der Niederadel (Ritter, Ministeriale) hatte kleinere Güter und war von einem Herrn abhängig.

  27. Welche Rechte hatten mittelalterliche Bauern typischerweise nicht?

    Sie durften ohne Erlaubnis des Grundherrn oft nicht heiraten, das Dorf verlassen, Eigentum frei vererben oder vor übergeordneten Gerichten klagen.

  28. Welche Gruppe stand in der mittelalterlichen Ständeordnung an der Spitze?

  29. Was bedeutet der Rechtsgrundsatz »Stadtluft macht frei«?

    Ein Leibeigener, der ein Jahr und einen Tag unangefochten in einer Stadt lebte, erlangte die persönliche Freiheit — kein Grundherr konnte ihn danach zurückfordern.

  30. Nach dem Grundsatz »Stadtluft macht frei« erlangte ein Leibeigener nach … in der Stadt die persönliche Freiheit.

    einem Jahr und einem Tag

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