Sport — Körper, Bewegung und Trainingslehre
Sportbiologie und Trainingslehre: die motorischen Grundeigenschaften (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination), Aufbau und Arbeitsweise der Muskulatur, Energiebereitstellung (aerob und anaerob), die Trainingsprinzipien (Superkompensation, Regeneration), Aufwärmen und Dehnen, Skelett und Gelenke sowie Fairplay und die PECH-Regel. Sachwissen aus dem Sportunterricht.
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Die Karten
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Welche fünf motorischen Grundeigenschaften unterscheidet die Sportwissenschaft?
Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination.
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Die fünf motorischen Grundeigenschaften sind Kraft, …, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination.
Ausdauer
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Was versteht man im Sport unter Kraft?
Kraft ist die Fähigkeit des Muskel-Nerven-Systems, Widerstände durch Muskelkontraktion zu überwinden, zu halten oder abzubremsen.
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Was ist Ausdauer als motorische Grundeigenschaft?
Ausdauer ist die Fähigkeit, eine körperliche Belastung über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten und Ermüdung zu widerstehen.
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Was versteht man unter Schnelligkeit im Sport?
Schnelligkeit ist die Fähigkeit, motorische Aktionen in kürzestmöglicher Zeit auszuführen.
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Was ist Beweglichkeit als motorische Grundeigenschaft?
Beweglichkeit (Flexibilität) ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großer Amplitude in einem Gelenk oder einer Gelenkgruppe auszuführen.
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Was ist Koordination im sportlichen Sinne?
Koordination ist die Fähigkeit, Bewegungsabläufe präzise, ökonomisch und situationsgerecht zu steuern und zu regulieren.
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Welche der folgenden Eigenschaften zählt NICHT zu den fünf motorischen Grundeigenschaften?
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Was ist der Unterschied zwischen allgemeiner und spezieller Ausdauer?
Allgemeine Ausdauer bezieht sich auf die Gesamtkörperausdauer (v. a. aerob, große Muskelgruppen); spezielle Ausdauer ist sportartspezifisch (z. B. Spielausdauer, Schwimmausdauer).
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Koordination beschreibt die Fähigkeit, Bewegungsabläufe … und ökonomisch zu steuern.
präzise
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Was ist der Unterschied zwischen Maximalkraft und Schnellkraft?
Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft, die ein Muskel aufbringen kann. Schnellkraft ist die Fähigkeit, in kürzester Zeit einen möglichst großen Kraftimpuls zu erzeugen.
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Was ist Kraftausdauer?
Kraftausdauer ist die Fähigkeit, Kraftleistungen über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten und dabei Ermüdung zu widerstehen.
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Aus welchen drei Typen besteht die Muskulatur des menschlichen Körpers?
Skelettmuskulatur (quergestreifte, willkürlich steuerbare Muskulatur), Herzmuskulatur (quergestreift, unwillkürlich) und glatte Muskulatur (unwillkürlich, z. B. in inneren Organen).
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Die … ist quergestreift und willkürlich steuerbar; sie ermöglicht Bewegungen des Körpers.
Skelettmuskulatur
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Was ist ein Agonist und was ist ein Antagonist?
Der Agonist ist der Muskel, der eine Bewegung aktiv ausführt (Spieler). Der Antagonist ist der entgegengesetzt wirkende Muskel, der die Bewegung bremst oder kontrolliert.
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Beim Beugen des Ellbogengelenks ist der Bizeps der … und der Trizeps der Antagonist.
Agonist
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Was sind Muskelfasern vom Typ I (langsam-zuckend / ST-Fasern)?
Typ-I-Fasern (slow-twitch, rote Fasern) sind ausdauernd, ermüden langsam, arbeiten bevorzugt aerob und entwickeln wenig Kraft. Sie eignen sich gut für Langzeitbelastungen.
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Was sind Muskelfasern vom Typ II (schnell-zuckend / FT-Fasern)?
Typ-II-Fasern (fast-twitch, weiße Fasern) kontrahieren schnell und stark, ermüden aber rasch. Sie arbeiten vorwiegend anaerob und sind für Kraft- und Schnelligkeitsleistungen bedeutsam.
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Welche Muskelfasern ermüden schneller?
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Wie ist ein Skelettmuskel grob aufgebaut?
Ein Skelettmuskel besteht aus Muskelbündeln, die aus einzelnen Muskelfasern (Muskelzellen) bestehen. Die Fasern enthalten Myofibrillen mit den kontraktilen Proteinen Aktin und Myosin. Bindegewebe (Faszie) umhüllt den Muskel.
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Die kontraktilen Proteine im Muskel heißen … und Myosin. Ihr Zusammenspiel ermöglicht die Muskelkontraktion.
Aktin
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Was ist ein Synergist im Kontext der Muskulatur?
Ein Synergist ist ein Muskel, der eine Bewegung unterstützt oder gemeinsam mit dem Agonisten wirkt, ohne dabei dessen Hauptfunktion zu übernehmen.
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Welche Muskelart ist NICHT willkürlich steuerbar?
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Wozu dient ATP im Muskel?
ATP (Adenosintriphosphat) ist die unmittelbare Energiewährung der Zelle. Bei der Muskelkontraktion wird ATP gespalten und die frei werdende Energie treibt die Bewegung der Myosinköpfe an.
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Die unmittelbare Energiequelle für die Muskelkontraktion ist … (Adenosintriphosphat).
ATP
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Was ist aerobe Energiebereitstellung?
Bei der aeroben Energiebereitstellung wird ATP unter Verwendung von Sauerstoff durch die Verbrennung von Glukose (und Fettsäuren) gewonnen. Endprodukte sind CO₂ und Wasser. Sie ist effizient und nachhaltig für Ausdauerbelastungen.
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Was ist anaerobe Energiebereitstellung?
Bei der anaeroben Energiebereitstellung wird ATP ohne Sauerstoff erzeugt (z. B. durch Glykolyse). Dabei entsteht als Nebenprodukt Laktat. Sie liefert schnell Energie, ist aber nicht dauerhaft aufrechtzuerhalten.
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Bei intensiver körperlicher Belastung ohne ausreichend Sauerstoff entsteht als Stoffwechselnebenprodukt … (Milchsäure).
Laktat
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Was ist Laktat und warum entsteht es?
Laktat (Salz der Milchsäure) entsteht bei der anaeroben Glykolyse, wenn Glukose ohne Sauerstoff zu Energie abgebaut wird. Ein Anstieg des Laktatspiegels im Blut zeigt hohe Belastungsintensität an.
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Was ist die anaerobe Schwelle (Laktatschwelle)?
Die anaerobe Schwelle ist jene Belastungsintensität, bei der Laktat genauso schnell produziert wie abgebaut wird (etwa 4 mmol/l Blutlaktat). Oberhalb davon steigt der Laktatspiegel stark an.