Wirtschaft — Grundbegriffe
Volkswirtschaftliche Grundbegriffe, neutral und beschreibend: Bedürfnisse und Güter, ökonomisches Prinzip, Opportunitätskosten, Angebot und Nachfrage, Marktformen, Konjunktur, Wirtschaftskreislauf, BIP, Inflation, Geld und Geldpolitik, Wirtschaftssektoren, Wirtschaftsordnungen und Außenhandel.
81 Karten Deutsch Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis
Die Karten
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Was sind Bedürfnisse in der Wirtschaft?
Der Wunsch von Menschen nach Gütern oder Dienstleistungen, der durch Konsum befriedigt werden kann.
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Welches der folgenden Güter ist ein freies Gut?
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Was unterscheidet knappe Güter von freien Gütern?
Knappe Güter sind nicht in unbegrenzter Menge verfügbar und haben daher einen Preis; freie Güter stehen unbegrenzt zur Verfügung und sind kostenlos.
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Was sind Konsumgüter?
Güter, die direkt zur Bedürfnisbefriedigung von Haushalten genutzt werden (z. B. Lebensmittel, Kleidung).
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Was sind Investitionsgüter (Produktionsmittel)?
Güter, die von Unternehmen zur Herstellung anderer Güter eingesetzt werden (z. B. Maschinen, Werkzeuge).
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Das … besagt: ein bestimmtes Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreichen.
Minimalprinzip
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Das … besagt: mit einem gegebenen Mitteleinsatz den größtmöglichen Ertrag erzielen.
Maximalprinzip
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Was sind Opportunitätskosten?
Der entgangene Nutzen der besten nicht gewählten Alternative bei einer wirtschaftlichen Entscheidung.
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Wer für eine Stunde lieber spazieren geht statt zu arbeiten, trägt … in Höhe des entgangenen Lohns.
Opportunitätskosten
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Was ist ein Markt in der Wirtschaft?
Ein Ort (oder Mechanismus), an dem Anbieter und Nachfrager zusammentreffen, um Güter und Dienstleistungen gegen Entgelt auszutauschen.
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Wie bildet sich ein Preis auf einem freien Markt?
Durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage; der Preis steigt bei Übernachfrage und sinkt bei Überangebot.
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Steigt die Nachfrage nach einem Gut bei sonst gleichbleibenden Bedingungen, wie verändert sich der Preis?
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Der Preis, bei dem die angebotene Menge genau der nachgefragten Menge entspricht, heißt ….
Gleichgewichtspreis
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Was beschreibt das Gesetz der Nachfrage?
Bei steigendem Preis sinkt die nachgefragte Menge (ceteris paribus); bei sinkendem Preis steigt sie.
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Was beschreibt das Gesetz des Angebots?
Bei steigendem Preis steigt die angebotene Menge (ceteris paribus); bei sinkendem Preis sinkt sie.
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Was ist Übernachfrage (Nachfrageüberschuss)?
Ein Zustand, bei dem die nachgefragte Menge die angebotene Menge übersteigt, meist weil der Preis unter dem Gleichgewichtspreis liegt.
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Was ist Überangebot (Angebotsüberschuss)?
Ein Zustand, bei dem die angebotene Menge die nachgefragte Menge übersteigt, meist weil der Preis über dem Gleichgewichtspreis liegt.
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Was misst die Preiselastizität der Nachfrage?
Sie misst, wie stark die nachgefragte Menge eines Gutes auf eine Preisänderung reagiert.
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Was bedeutet eine unelastische Nachfrage?
Die nachgefragte Menge reagiert kaum auf Preisänderungen (z. B. lebensnotwendige Güter wie Insulin).
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Für welches Gut ist die Nachfrage typischerweise am elastischsten?
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Was ist ein Polypol?
Eine Marktform mit vielen Anbietern und vielen Nachfragern, bei der kein einzelner Marktteilnehmer den Preis bestimmen kann.
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Was ist ein Oligopol?
Eine Marktform mit wenigen Anbietern (und vielen Nachfragern), sodass die Anbieter gegenseitig auf ihr Verhalten reagieren müssen.
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Was ist ein Monopol?
Eine Marktform mit genau einem Anbieter, der den Preis weitgehend selbst festlegen kann.
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Welche Marktform liegt vor, wenn nur ein Unternehmen ein bestimmtes Gut anbietet?
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Bei einem … gibt es nur wenige Anbieter, sodass die Entscheidung eines Anbieters die Konkurrenten direkt beeinflusst.
Oligopol
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Was versteht man unter Konjunktur?
Die mittelfristigen Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität (Produktion, Beschäftigung, Preise) um den langfristigen Wachstumstrend.
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Nenne die vier Phasen des klassischen Konjunkturzyklus.
Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession), Tiefstand (Depression/Talsohle).
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In welcher Konjunkturphase ist die Arbeitslosigkeit typischerweise am höchsten?
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Als … bezeichnet man einen wirtschaftlichen Abschwung; in der strengen Definition schrumpft das BIP mindestens zwei Quartale in Folge.
Rezession
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Was ist antizyklische Wirtschaftspolitik?
Eine staatliche Politik, die in der Rezession stimulierend und im Boom dämpfend eingreift, um Konjunkturschwankungen abzumildern.