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Wirtschaft — Grundbegriffe

Volkswirtschaftliche Grundbegriffe, neutral und beschreibend: Bedürfnisse und Güter, ökonomisches Prinzip, Opportunitätskosten, Angebot und Nachfrage, Marktformen, Konjunktur, Wirtschaftskreislauf, BIP, Inflation, Geld und Geldpolitik, Wirtschaftssektoren, Wirtschaftsordnungen und Außenhandel.

81 Karten Deutsch Sekundarstufe 1Sekundarstufe 2 CC-BY-4.0 von Kartomo gratis

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Die Karten

Die ersten 30 von 81 Karten. Der Rest steht in der App.

  1. Was sind Bedürfnisse in der Wirtschaft?

    Der Wunsch von Menschen nach Gütern oder Dienstleistungen, der durch Konsum befriedigt werden kann.

  2. Welches der folgenden Güter ist ein freies Gut?

  3. Was unterscheidet knappe Güter von freien Gütern?

    Knappe Güter sind nicht in unbegrenzter Menge verfügbar und haben daher einen Preis; freie Güter stehen unbegrenzt zur Verfügung und sind kostenlos.

  4. Was sind Konsumgüter?

    Güter, die direkt zur Bedürfnisbefriedigung von Haushalten genutzt werden (z. B. Lebensmittel, Kleidung).

  5. Was sind Investitionsgüter (Produktionsmittel)?

    Güter, die von Unternehmen zur Herstellung anderer Güter eingesetzt werden (z. B. Maschinen, Werkzeuge).

  6. Das … besagt: ein bestimmtes Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreichen.

    Minimalprinzip

  7. Das … besagt: mit einem gegebenen Mitteleinsatz den größtmöglichen Ertrag erzielen.

    Maximalprinzip

  8. Was sind Opportunitätskosten?

    Der entgangene Nutzen der besten nicht gewählten Alternative bei einer wirtschaftlichen Entscheidung.

  9. Wer für eine Stunde lieber spazieren geht statt zu arbeiten, trägt … in Höhe des entgangenen Lohns.

    Opportunitätskosten

  10. Was ist ein Markt in der Wirtschaft?

    Ein Ort (oder Mechanismus), an dem Anbieter und Nachfrager zusammentreffen, um Güter und Dienstleistungen gegen Entgelt auszutauschen.

  11. Wie bildet sich ein Preis auf einem freien Markt?

    Durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage; der Preis steigt bei Übernachfrage und sinkt bei Überangebot.

  12. Steigt die Nachfrage nach einem Gut bei sonst gleichbleibenden Bedingungen, wie verändert sich der Preis?

  13. Der Preis, bei dem die angebotene Menge genau der nachgefragten Menge entspricht, heißt ….

    Gleichgewichtspreis

  14. Was beschreibt das Gesetz der Nachfrage?

    Bei steigendem Preis sinkt die nachgefragte Menge (ceteris paribus); bei sinkendem Preis steigt sie.

  15. Was beschreibt das Gesetz des Angebots?

    Bei steigendem Preis steigt die angebotene Menge (ceteris paribus); bei sinkendem Preis sinkt sie.

  16. Was ist Übernachfrage (Nachfrageüberschuss)?

    Ein Zustand, bei dem die nachgefragte Menge die angebotene Menge übersteigt, meist weil der Preis unter dem Gleichgewichtspreis liegt.

  17. Was ist Überangebot (Angebotsüberschuss)?

    Ein Zustand, bei dem die angebotene Menge die nachgefragte Menge übersteigt, meist weil der Preis über dem Gleichgewichtspreis liegt.

  18. Was misst die Preiselastizität der Nachfrage?

    Sie misst, wie stark die nachgefragte Menge eines Gutes auf eine Preisänderung reagiert.

  19. Was bedeutet eine unelastische Nachfrage?

    Die nachgefragte Menge reagiert kaum auf Preisänderungen (z. B. lebensnotwendige Güter wie Insulin).

  20. Für welches Gut ist die Nachfrage typischerweise am elastischsten?

  21. Was ist ein Polypol?

    Eine Marktform mit vielen Anbietern und vielen Nachfragern, bei der kein einzelner Marktteilnehmer den Preis bestimmen kann.

  22. Was ist ein Oligopol?

    Eine Marktform mit wenigen Anbietern (und vielen Nachfragern), sodass die Anbieter gegenseitig auf ihr Verhalten reagieren müssen.

  23. Was ist ein Monopol?

    Eine Marktform mit genau einem Anbieter, der den Preis weitgehend selbst festlegen kann.

  24. Welche Marktform liegt vor, wenn nur ein Unternehmen ein bestimmtes Gut anbietet?

  25. Bei einem … gibt es nur wenige Anbieter, sodass die Entscheidung eines Anbieters die Konkurrenten direkt beeinflusst.

    Oligopol

  26. Was versteht man unter Konjunktur?

    Die mittelfristigen Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität (Produktion, Beschäftigung, Preise) um den langfristigen Wachstumstrend.

  27. Nenne die vier Phasen des klassischen Konjunkturzyklus.

    Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession), Tiefstand (Depression/Talsohle).

  28. In welcher Konjunkturphase ist die Arbeitslosigkeit typischerweise am höchsten?

  29. Als … bezeichnet man einen wirtschaftlichen Abschwung; in der strengen Definition schrumpft das BIP mindestens zwei Quartale in Folge.

    Rezession

  30. Was ist antizyklische Wirtschaftspolitik?

    Eine staatliche Politik, die in der Rezession stimulierend und im Boom dämpfend eingreift, um Konjunkturschwankungen abzumildern.

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